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feminist linux meetup reboot sequence 2021

Liebe Linux-interessierte Frauen*, Non-Binary*, Trans* und Inter* Personen!

Fast ein Jahr ist nun schon vergangen, seit die meisten von uns Pandemie-bedingt
nur mehr digitale Meetups (wenn überhaupt) besuchen, und noch ein paar Monate
länger, seit das letzte feminist linux meetup stattgefunden hat. Wir finden,
das muss nicht länger so sein.

Daher wollen wir eine reboot sequence für die feminist linux meetups starten.
Bevor wir aber den neuesten Kernel laden können um dann später irgendwann die
spannendsten Befehle auf der Command Line oder die besten grafischen
Applikationen unter Linux unter die Lupe nehmen können, muss sich erst mal das
gute alte Basic Input/Output System um einen Systemcheck kümmern und schauen
welche Ressourcen überhaupt verfügbar und welche inhaltlichen Adressbereiche
ansprechbar sind.

Übersetzt wollen wir mit diesem letzten kryptonerdigen Absatz wohl sagen:
wir wollen mit all euch bisherigen feministischen Linüxen wieder reconnecten,
neue Interessierte dazuholen, schauen welche Themen gerade am meisten Bedarf
haben und gemeinsam überlegen wie wir wieder mit regelmäßigen Meetups (wohl
vorerst mal auf jeden Fall digital) weitertun wollen.

Wann und wo?

  • am Mittwoch, 10. März 2021
  • von 19:00 bis 20:30
  • in einer Videokonferenz per Jitsi oder BigBlueButton
    (Link bei femlimup@diebin.at erhältlich)

Yeah, pawsome (think cat memes)! Wie kann ich mitmachen?

Je nach Anzahl der Teilnehmer*innen werden wir am Tag des Meetups entweder
einen Jitsi- oder einen Big Blue Button Link ausschicken. Wenn du dabei sein
magst schreib uns einfach kurz an femlimup@diebin.at – auch wenn du dir noch
nicht sicher bist ob du dann wirklich Zeit hast. Aber damit wir ungefähr
abschätzen können obs eher 5 (dann eher Jitsi) oder doch mehr als 10 (dann
eher Big Blue Button) werden, brauchen wir ein bisschen Feedback.

Jitsi als auch BigBlueButton sind Freie Software und können auch selbst
gehostet werden. Um teilzunehmen brauchst du nur den Link und einen Webbrowser
wie Firefox oder Chrome/Chromium. Für Jitsi gibt es auch eine mobile App.

Wenn du noch nie mit den Tools gearbeitet hast und lieber vorher wissen
möchtest, ob die bei dir auch gut funktionieren, kannst du sie unter
den folgenden Links ausprobieren:

  • Jitsi: https://meet.jit.si/
  • BigBlueButton: https://senfcall.de/

Hinweis zur Verwendung von Audio/Video:
Wir freuen uns eure Gesichter zu sehen. Generell könnt ihr aber freilich
selbst entscheiden ob ihr mit Video und/oder Audio dabei sein wollt. Das
kann vor allem auch bei nicht so guten Internetverbindungen helfen trotzdem
noch etwas mitzubekommen.
Wir möchten euch nur bitten, dass ihr, wenn ihr euch ganz gegen Video
und Audio entscheidet, zumindest mal im Chat Hallo sagt, damit niemensch
das Gefühl haben muss hier womöglich von unbeteiligten Dritten beobachtet
zu werden.

Weitere Infos zum Meetup generell sowie Kontaktmöglichkeiten findet ihr
auch auf unserem Meetup Blog: https://feminist-linux.diebin.at

Bei Fragen vorab könnt ihr uns auch sehr gern immer an femlimup@diebin.at
schreiben, oder euch gleich bei der Mailingliste anmelden und mit anderen
Linüxen in Austausch gehen (Link siehe Blog).

Wir freuen uns schon auf das Meetup,
linuxliebe Grüße,
die leute von den pre-pandemic feminist linux meetups 2019

(*) Zu unserer Einladungspolitik:

Das meetup is offen für Frauen*, nicht-binäre*, inter* und trans* Personen, die
sich dafür interessieren mit anderen über Linux zu sprechen. Nicht-binär soll in
diesem Fall heißen, dass du dich weder als Frau, noch als Mann identifizierst.
Damit ist nicht gemeint, dass du nur in einer Fuzzylogik programmierst und keine
binären Ziffern verwendest. Es wär zwar grandiosest queer das so zu tun, aber
glaub uns, auch unsere Computer arbeiten die meiste Zeit nur mit binärem Code ?

Mit dem * markieren wir bestimmte Wörter um auch darauf aufmerskam zu machen,
dass all diese Kategorien sozial konstruiert sind. Das heißt, es gibt sie nicht
„in der Natur“ sondern wir Menschen interpretieren die Natur auf diese und jene
Art. Und daher ist es auch legitim, wenn Leute solche Kategorien für sich selbst
wählen wie es ihnen selbst am besten passt. Wenn dich das alles verunsichert
oder du mehr dazu erfahren willst, schau dir unsere detaillierte
Einladungspolitik an: https://feminist-linux.diebin.at/einladungspolitik/